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đŸŸKapitel 47 - NIESE-DINGER

Die KATZEN-DINGER sind krank. Zum GlĂŒck nicht alle, aber der Bibi und der Jakob. Erst hatte der Bibi ganz schlimm Schnupfen, und als es dem wieder besser ging, wurde der Jakob echt elend und arm. Wahrscheinlich hatte ihm der Bibi sein Niesen abgegeben. Oder der Jakob hat es sich genommen, weil ihm der Bibi leid getan hat. Der hatte nĂ€mlich schon öfter Schnupfen und ist ja auch Ă€lter, und da ist es noch blöder, wenn man krank ist.

Jedenfalls kann der Jakob nur ganz schlecht atmen und das hört man auch ganz laut. Aus seiner Nase kommt Schleim und bleibt dann kleben, deshalb geht die Luft erst recht nicht durch.

Er mag auch nicht viel essen, höchstens LECKERLIE, weil er ja nichts riecht und nichts schmeckt. Außer eben, es duftet was ganz besonders toll. Spielen und kĂ€mpfen mag er auch nicht, und dem Momo ist deshalb sehr langweilig. Jakob bekommt dauernd Medizin fĂŒr das Immunsystem, aber die hilft ihm nicht wirklich. Beim Bibi hat sie schon geholfen, der hat wieder Hunger, er schlĂ€ft auch nicht mehr ganz so viel. Eine Weile war er am liebsten in einer Höhle, wo er seine Ruhe hatte. Schließlich ist er der Chef von Allen, und das muss er auch zeigen, wenn er wach ist. Sowas ist anstrengend, da muss er seine Kraft gut einteilen. Hat er prima hinbekommen, denn inzwischen merkt man ihm fast gar nichts mehr an.


Zum Jakob ist vorsichtshalber die Tierarztfrau gekommen. KATZEN-DINGER hassen es ja, im Auto zu fahren, deshalb kommt die Arztfrau ins ZUHAUSE. Ist mir Recht, da kann ich wenigstens nicht gewogen werden.

Die Tierarztfrau hat Jakob eine Spritze gegeben, und von Mamamensch soll er noch jeden Tag Tabletten kriegen. Bin sehr gespannt, ob Mamamensch dann bluten wird!? Die Tierarztfrau ist nett, vor allem, wenn sie mich nur streichelt und sonst nichts.

Sie hatte einen großen Koffer voller Medizin dabei, das hab ich mir natĂŒrlich sehr genau angeschaut.

In dem Koffer sind auch die Spritzen und so Zangen und ein Rasierapparat und noch andere Sachen, denen ich nicht traue. Klar, ich erlaub ihr schon, dass sie den Jakob untersucht, schließlich will ich, dass alle meine KATZEN-DINGER gesund sind. Aber wie sie mit der fiesen, bösen Spritze auf ihn losgegangen ist, da hab ich mich dann doch schnell dazwischen gelegt. FĂŒr alle FĂ€lle. Ich glaub, das hat den Jakob gefreut, auch wenn es nichts genutzt hat. Denn natĂŒrlich hat er die Spritze trotzdem gekriegt, egal wie streng ich geguckt hab.

Zum GlĂŒck hat Tierarztfrau gesagt, dass Jakobs Niesen nicht gefĂ€hrlich ist. Nur sehr, sehr lĂ€stig . Gut, wenn das so ist, bin ich beruhigt. Weil der Jakob ja mein Freund ist. Ich glaub, ich werde mich öfter mal an ihn rankuscheln und ihn ein bisschen putzen. Das kann nicht schaden. Und ich werde nicht versuchen, ihm seine LECKERLIE zu klauen. Ehrenwort!

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