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đŸŸKapitel 42 - Freud und Leid

Wir haben wieder einen Ausflug gemacht. Mit dem Auto. Zu dem schönen, großen Wasser mitten im Wald. Das war toll. Ich hab Richie gezeigt, wo er plantschen kann und dann hab ich mich um die Stöckchen gekĂŒmmert.

Im Wald gibt es so viele, dass ich unmöglich alle kaputt kauen kann. Auf meiner HUNDEWIESE ist das anders. Da liegen zwar auch welche rum, aber nur wenige. Nachts kommen schon oft neue angeschwommen, aber die muss ich ja mit all meinen Freunden teilen. Im Wald kann ich mich richtig austoben. Nicht nur wegen der Stöckchen. Zum Beispiel ist die Freundin von Mamamensch ganz lang und weit in dem See geschwommen. Ich bin am Ufer mitgelaufen und hab gebellt. Sehr laut und keiner konnte mich dran hindern. Weil ich nĂ€mlich abgeleint war. Die Freundin von Mamamensch hat zwar schon rausgerufen, dass ich leiser sein soll, aber ich hör ja nur auf die KOMMANDOS von Mamamensch. Wenn ĂŒberhaupt. Ja, und Mamamensch konnte mir nicht hinterherlaufen, weil sie auf Richie aufpassen musste. Der wĂ€r glatt ins Wasser gefallen und ertrunken, wenn sie den allein gelassen hĂ€tte. Mitnehmen ging auch nicht, weil Richie ja so langsam ist. Hach. Irgendwann kam ich freiwillig zurĂŒck und war ruhig. Und da war dann auch schon das Blöde. Eine Frau mit einer ganz, ganz alten Hunde-Dame. Die konnte kaum noch laufen und musste schwimmen, weil das gut fĂŒr ihre Gelenke ist. Von mir aus, aber: die hatte dazu so eine komische Schwimmweste an!

Mamamensch und die Frau haben sich darĂŒber unterhalten, dass so eine Schwimmweste auch fĂŒr mich gut wĂ€re. Weil ich auch Gelenke hab und weil ich ja mit meinen drei Beinchen ohne nicht schwimmen kann. Im FrĂŒhling soll ich also auch eine Schwimmweste bekommen. Ich will sowas nicht anziehen! Glaub ich jedenfalls. Aber ich fĂŒrchte, das werde ich rausfinden. Irgendwann sind wir dann zurĂŒck zum Auto, vorbei an den KĂŒhen, die ich natĂŒrlich auch kurz anschreien musste. Dann waren wir noch im Biergarten. Erstmal wieder schön. Richie und ich, wir waren mĂŒde, und haben beide einen KAUARTIKEL bekommen. Damit lagen wir zufrieden, angeleint an einem Stuhl, unter dem Tisch und haben geknabbert und gedöst. Ja, und plötzlich war es da! Mitten im Biergarten! Das KATZEN-DING! Hallo, was hat ein fremdes KATZEN-DING im Biergarten zu suchen? Arrogant an mir vorbei zu stolzieren!? Mann, was hab ich mich aufgeregt. NatĂŒrlich wollte ich es verjagen, und dabei ist leider der Stuhl umgefallen. Und der Tisch hat gewackelt.

Und ich wurde echt schlimm geschimpft! Dabei, ich mein, wer hat mich denn am Stuhl angeleint? WĂ€r ich frei gewesen, wĂ€r das alles nicht passiert. Jedenfalls sind wir jetzt zĂŒgig zurĂŒck ins ZUHAUSE gefahren und Mamamensch hat wenig gesagt. Und mich eine ganze Stunde auf mein schönes Futter warten lassen. Richie auch. Dabei hatte der doch gar nichts gemacht!?

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