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đŸŸKapitel 38 - Baghi ist weg

Oh, es ist was Schlimmes passiert. Jetzt ist es wieder gut, aber die ganze, letzte Woche war es entsetzlich. Baghi war weg! Baghi ist das KATZEN-DING, das mal kurz in meinem ZUHAUSE war. Sie kam damals mit dem TRANSPORT mit den KITTEN-KATZEN und hat ein paar Stunden im Bad gewartet, bis mein Milo-Freund und Milo-Mama sie abgeholt haben. Damals war sie echt blöd zu mir. Sie hat mich angefaucht und mir ins Gesicht gespuckt, als ich freundlich Hallo sagen wollte. Ja, gut, so kurz nach dem TRANSPORT


kann man schon mal komisch sein. Und ich bin ja auch nicht nachtragend.

Jedenfalls lebt Baghi jetzt schon ne ganze Weile glĂŒcklich und zufrieden mit ihrem Katzenkumpel Max im ZUHAUSE von Milo-Freund und Milo-Mama. Aber dann ist sie heimlich aus der TĂŒr geschlĂŒpft, als Milo-Mama einen Moment nicht aufgepasst hat. Und keiner wusste, wo sie hingelaufen ist. Klar, Baghi hat frĂŒher mal draußen gelebt, vor dem SHELTER und dem TRANSPORT. Aber da war keine Stadt mit vielen Autos, so wie bei uns. Wir wussten nicht, ob sie versteht, wie gefĂ€hrlich die STRASSE ist. Sie kennt keine KOMMANDOS, kein STOP, kein WARTE und Futter mĂŒsste man sich draußen schließlich auch selber besorgen. Bestimmt hat sie sehr Hunger gehabt. Und Angst. Nun ist es ja so, dass KATZEN-DINGER sich verkriechen, wenn sie Angst haben und keine Antwort geben, wenn man sie ruft. Man muss sie suchen. Das haben wir auch gemacht.


Viele Tage und NĂ€chte lang. Gleich bei Baghis ZUHAUSE ist ein Innenhof, riesengroß und mit tausend Möglichkeiten, sich zu verstecken. Man weiß gar nicht, wo man zuerst nachsehen soll. Und vielleicht war sie ja auch ganz woanders hingelaufen? Mamamensch und Milo-Mama sind dann auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht ihre Spur riechen könnte. Ich durfte an einer Decke schnĂŒffeln, auf der Baghi gelegen hatte, und dann sollte ich den Geruch draußen wiederfinden. Hab ich natĂŒrlich versucht. War cool. Ich hab wie verrĂŒckt an der Leine gezerrt und wurde sogar noch gelobt dafĂŒr. Es gab so, so viele, tolle GerĂŒche, und ich hab sie alle angezeigt. Leider war der von Baghi nicht dabei. Die Menschen haben dann ohne mich weitergesucht.

Und irgendwann hat Baghi sich dann doch getraut, zu maunzen. Da saß sie unter einem Auto, auf der anderen Seite von der STRASSE. Doppelt gefĂ€hrlich! Sie hat es auch immer noch nicht gewagt, aus der Deckung zu kommen. Also hat sich Milo-Mama ganz lange dort hingesetzt und mit LECKERLIE geraschelt und mit ihr geredet und irgendwann, endlich, endlich kam sie dann raus. Milo-Mama hat sie schnell in eine Tasche gesteckt und zurĂŒck ins ZUHAUSE getragen. Puh, was waren wir alle froh! Baghi selbst natĂŒrlich auch. Jetzt schlĂ€ft sie viel und isst noch mehr und erzĂ€hlt ihrem Katzenkumpel, was sie alles erlebt hat. Ganz sicher wird sie so schnell nicht mehr aus der TĂŒr huschen. Denn immer, wenn sie nur aus dem Fenster guckt, erinnert sie sich, wie verloren sie da draußen war. So ganz allein. Und wie gut es ist, wenn man ein ZUHAUSE hat.

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