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đŸŸ Kapitel 18 - Liebe

Ich bin verliebt! Niki heißt sie und sie ist soo sĂŒĂŸ. Ganz klein noch und jung und schĂŒchtern. Sie ist noch gar nicht lange hier und vermisst ihre Mama. Ach, ich kann ja ihre Mama sein, ihr Papa, ihr Bruder, ihr Freund. Einfach alles! Niki kommt aus RumĂ€nien, das ist nicht weit weg von Serbien, wo ich geboren bin. Ihre Mama ist ein SHELTER-HUND, so wie ich einer war. Sie ist pechschwarz mit Schlappohren, auch wie ich. Und: ihr ZUHAUSE ist gleich nebenan von meinem. So viele Gemeinsamkeiten, das muss Schicksal sein!



Als ich Niki an der Ecke vorne das erste Mal gesehen hab, war ich sofort hin und weg. Sie mag mich, glaub ich, auch. Nein, ich glaub es nicht, ich weiß es. Wir haben jedenfalls gleich vorsichtig aneinander rumgerochen – sie war vorsichtig, weil sie noch ein bisschen Angst hatte, und ich, weil ich sie nicht erschrecken wollte. Dann hab ich ihr versprochen, dass ich ihr hier schon alles zeigen und immer auf sie aufpassen wĂŒrde. Auch wenn ich selber noch ein halber Welpe war, das sollte ich hinbekommen. Sicher! Da hat sie mir vertraut.

Mamamensch hat sich gefreut und mich gelobt, weil ich so nett zu Niki war. Tja, sie konnte schließlich nicht ahnen, dass nun alles anders sein wĂŒrde. Inzwischen findet sie es nĂ€mlich ziemlich anstrengend, dass ich jedes Mal, wenn wir das ZUHAUSE verlassen, sofort nach Niki suche. Dann laufe ich zu der Ecke vor, wo Niki wohnt. Und da steh ich dann, wie ein Fels in der Brandung und warte. Bis Niki auch aus ihrem ZUHAUSE kommt. Ich wĂŒrde tagelang auf meine Niki warten. Wenn das mal nicht klappt, muss Mamamensch ganz schön an der Leine zerren, damit ich weitergehe. Zum GlĂŒck ist das ganz selten der Fall, eigentlich nur, wenn keiner da ist, der Niki die TĂŒr aufmacht. Ihr Mensch, also Niki-Mama, sagt nĂ€mlich, dass sie oft ganz unruhig wird und bellt und zeigt, dass sie dringend raus muss. Und dann steh jedes Mal ich da. Logisch. Niki spĂŒrt es , wie ich nach ihr rufe. Wir Hunde können sowas prima.


Inzwischen haben Mamamensch und Niki-Mama verstanden, dass wir uns immer und immer treffen wollen. Deshalb gehen wir jetzt oft ein StĂŒck zusammen GASSI.

Das ist toll! Niki ist schon viel mutiger, und wir rennen und balgen und kullern und teilen uns Stöckchen und LECKERLIE. Oder wir buddeln Löcher. Es gibt so viele tolle Sachen, die mit einer allerbesten Freundin noch viel schöner sind .


Ach, wie oft schon hab ich gedacht, dass mein Leben jetzt perfekt ist. Und dann kam immer noch was Wundervolles dazu. Nun hab ich auch noch Niki. DafĂŒr bin ich dankbar. So sehr!

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