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đŸŸ Kapitel 24 - DiĂ€t

Oh je, oh je, oh, je. Ich Armer! Ich bin auf DiÀt. Dabei hab ich doch ohnehin schon immer Hunger, und jetzt das auch noch. Kleinere Portionen zu den Mahlzeiten, kaum noch LECKERLIE zwischendurch.

Ich liege oft stundenlang vor meinem Napf, meinem leeren Napf, und warte. Konzentriere mich und hypnotisiere Mamamensch, jedes Mal wenn sie vorbeikommt. Aber egal wie tragisch ich gucke, es gibt keine Zwischenmahlzeit. Nie. Nur frisches Wasser höchstens.


Das Drama fing an, weil mein Geschirr ein bisschen streng saß. Ja, und? Ich bin doch jetzt erwachsen und vom Typ her eh kein Windhund! Kann man da nicht ein bisschen an Gewicht zulegen!?

Mamamensch sagt nein, und als wir zufĂ€llig beim Tierarzt waren, hat sie mich dort auf die Waage gestellt. Ich hab gleich geahnt, dass das nichts Gutes bedeutet und hab mich gewehrt, so gut ich das konnte. Aber nach dem fĂŒnften SITZ hab ich halt gehorcht. Na ja, wie ich schon befĂŒrchtet hatte, hat die Waage 21,5 kg gezeigt. Dummes Ding! Mehr als 20 kg darf ich nĂ€mlich nicht haben. Damit ich meine Gelenke nicht zu sehr belaste. Mist!

Ich hĂ€tte besser gar nicht mitkommen sollen zum Tierarzt, Mamamensch hat dort sowieso nur ein Medikament fĂŒr Bibi abgeholt. Weil der SchilddrĂŒse hat. Bei SchilddrĂŒse stimmt was nicht mit den Hormonen und man wird immer dĂŒnner. Mann, ich will auch SchilddrĂŒse haben!

Hab ich aber nicht. Damit war mein Schicksal besiegelt. Ein paar Tage spĂ€ter hatten wir Physio. Da gehen wir ab und zu hin, damit sich bei mir keine Verspannungen aufbauen. Eigentlich mag ich das sehr gern. Die Physio-Frau ist echt nett und streichelt an mir rum. Danach fĂŒhl ich mich ganz leicht und angenehm mĂŒde. Aber diesmal ging es natĂŒrlich sofort wieder um mein Gewicht. Und dass ich unbedingt ein oder zwei Kilo abnehmen muss.

Ich denk den ganzen Tag nur noch ans Essen. Gut, ok, ich geb zu, dass ich immer noch viel mehr bekomme, als im SHELTER. Auch, dass mein Futter hier viel leckerer ist. Aber grade drum! Ich hĂ€tte so gern viel mehr davon. Stattdessen hat mir Mamamensch neulich doch tatsĂ€chlich ein StĂŒck Apfel angeboten! Apfel! Ich hab ihn erst mal ins Bett getragen und mich eine Weile danebengelegt. Schließlich hab ich ihn gegessen. Aus purer Verzweiflung.

Ich hab schon ĂŒberlegt, ob ich mir vielleicht selber was besorgen soll. Eventuell aus den großen, grĂŒnen Blechdingern, die an der HUNDEWIESE stehen?

Da schmeißen die Menschen Reste rein. Gute Sachen zum Teil, die man ohne weiteres noch essen könnte. Aber leider komm ich da nicht ran.

Ach ja, ich kann gegen diese dumme DiÀt einfach nichts machen. Ich kann nur traurig rumliegen und davon trÀumen, dass ich schnell abnehme.


Damit mein Geschirr wieder ganz locker sitzt, und ich wieder schlemmen darf. Wobei ich befĂŒrchte, dass mein Gewicht nun fĂŒr immer Thema bleiben wird.

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